Holzpreise –
nach Holzart
in Deutschland
Orientierende Holzpreise je Festmeter (€/Fm, frei Waldstraße) nach Holzart, der amtliche Erzeugerpreisindex des Holzeinschlags (Destatis) und der Holzeinschlag je Bundesland. In Deutschland gibt es keine amtliche Preisstatistik je Land – Preise gelten bundesweit je Art.
Holzpreis-Index seit 2020
Amtlicher Erzeugerpreisindex der Produkte des Holzeinschlags (2015=100), Deutschland. Aktuell 128,2 (April 2026). Quelle: Destatis.
Holzpreise nach Holzart
Marktpreis je Fm (frei Waldstraße) · Anteil am Holzeinschlag 2024
Wichtigste Bauholzart und Preisanker. Über die Hälfte des Holzeinschlags.
Leitbaumart im Osten und Nordosten. Bau- und Verpackungsholz.
Wichtigstes Laubholz für Möbel, Parkett und Sperrholz; auch Brennholz.
Wertvollstes Laubholz; auf Submissionen Spitzenpreise je Festmeter.
Holzeinschlag je Bundesland
Erntemenge (Holzeinschlag) je Bundesland, 2024, in Mio m³. Hinweis: Die Karte zeigt die Menge, nicht den Preis – eine amtliche Preisstatistik je Bundesland gibt es nicht. Quelle: Holzmarktbericht 2024 (BMLEH)/Destatis. Grenzen © isellsoap (Unlicense).
Holzeinschlag je Bundesland – 2024
Erntemenge in 1.000 m³, Länder gereiht. Klick für die Bundeslandseite mit Holzmarkt-Hinweisen. Quelle: Holzmarktbericht 2024/Destatis.
Was kostet Holz in Deutschland?
„Den" einen Holzpreis gibt es nicht – er hängt von Holzart, Güte, Stärke und Markt ab. Als Orientierung dienen die Marktpreise je Holzart (frei Waldstraße, RVR-Güteklasse B, Stärke 2b+): Fichte rund 128–133 €/Fm, Kiefer 95–110 €/Fm, Buche 110–140 €/Fm. Sie stammen von den Landesforstbetrieben und sind verlinkt.
Wie sich das Niveau entwickelt, zeigt der amtliche Erzeugerpreisindex des Holzeinschlags (Destatis, 2015=100): nach dem Tief 2020 (71,6) stieg er bis 128,2 (April 2026). Über alle Arten und Sortimente lag der Holzerlös der Forstbetriebe laut Testbetriebsnetz (BMEL/Thünen) zuletzt bei rund 76–78 €/Fm.
Eine amtliche Preisstatistik je Bundesland existiert nicht. Wo Holz geerntet wird, zeigt der Holzeinschlag: Bayern führt mit Abstand vor Baden-Württemberg und Thüringen. Auf den Bundeslandseiten finden Sie die Erntemenge und – wo vorhanden – die offizielle regionale Holzmarktquelle.
Alles über Holzpreise
Wie hoch sind die Holzpreise in Deutschland?
Fichte (Leitsortiment B 2b+) liegt bei rund 128–133 €/Fm, Kiefer bei 95–110 €/Fm und Buche bei 110–140 €/Fm – jeweils frei Waldstraße. Der amtliche Preisindex (Destatis, 2015=100) steht bei 128,2 (April 2026).
Gibt es Holzpreise je Bundesland?
Eine offene amtliche Preisstatistik je Bundesland gibt es nicht. Preise gelten bundesweit je Holzart; einzelne Landesforstbetriebe (Bayern, NRW, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen) veröffentlichen regionale Marktangaben. Die Karte zeigt den Holzeinschlag (Menge), nicht den Preis.
Woher stammen die Zahlen?
Preisindex und Holzeinschlag stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis) bzw. dem Holzmarktbericht des BMLEH; die Marktpreise je Art von den Landesforstbetrieben. Jede Zahl ist auf die Quelle verlinkt.
Was bedeutet „frei Waldstraße" und „Fm"?
Fm = Festmeter (1 m³ feste Holzmasse ohne Rinde). „Frei Waldstraße" heißt: Der Preis gilt für Holz, das an der befahrbaren Waldstraße bereitgestellt ist (Ernte und Rückung enthalten). Standard nach der RVR (Rahmenvereinbarung Rohholzhandel).
Warum ist Eiche so viel teurer?
Eiche ist Wertholz: gutes Stammholz beginnt bei rund 250 €/Fm, auf Wertholzsubmissionen werden Spitzen bis über 2.000 €/Fm je Festmeter erzielt (NRW 2025 bis 2.376 €/Fm). Fichte und Kiefer sind Massensortimente mit deutlich tieferem Preis.
Sind die Preise inkl. MwSt?
Nein. Die Marktpreise und der Index sind Nettopreise (ohne USt), in Euro je Festmeter, frei Waldstraße.